Ablösung in Sicht

Mit dem Jahresende kommt die Ablösung des aktuellen Tanklöschfahrzeuges langsam in Reichweite. Der „Tanker“ stand seit 1981 mit dem ehemaligen Kennzeichen VP 12-1070 bei der Berufsfeuerwehr Dresden im Dienst. Mit der Generalreparatur im Jahr 1990 entstand in Luckenwalde dann ein richtiger GMK (Ganzmetallkoffer). 1996 konnte die Gemeinde Bannewitz das Fahrzeug käuflich von der Stadt Dresden erwerben. Stück für Stück wurde der Tanker dann für den Einsatzzweck angepasst und auch modernisiert. Mit der Zeit entstand ein Einzelstück mit 2.500 Liter Tankinhalt, Lichtmast in Verbindung mit Aggregat, Singlebereifung und weiteren Besonderheiten. Vergleichbar war das Fahrzeug dann mit der damaligen Norm eines TLF 16/25.    
In der Überarbeitung des Brandschutzbedarfsplanes im Jahr 2011 wurde die Ersatzbeschaffung eines vergleichbaren Fahrzeuges berücksichtigt. Ein Kauf des Fahrzeuges ohne Fördermittel war in Anbetracht der Finanzsituation nicht möglich. In weiterer Folge wurden Fördermittel über den Landkreis beantragt. Für die Staffelkabine gab es leider von der fördermittelbewilligenden Stelle keine Ausnahmegenehmigung. Das Fahrgestell in Verbindung mit dem Gesamtgewicht von 18 Tonnen wurde vom zuständigen Städte- und Gemeindetag nicht befürwortet.
Unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen wurde dann die europaweite Ausschreibung erstellt. Den Zuschlag erhielt MAN als Fahrgestellhersteller und die Firma Schlingmann als Aufbauhersteller. Die geplante Auslieferung soll im April 2017 stattfinden. Bei dem Fahrgestell handelt es sich um einen TGM 13.290 4x4 BL. Das technische Gesamtgewicht liegt hier bei 15,5 Tonnen. Unter Berücksichtigung der ausgeschriebenen Modulbauweise ist ein Tankvolumen von 4.500 Liter möglich. Das Fahrzeug entspricht dann vollständig einem TLF 4000 nach aktueller Norm. Bei der Beladung wurde das einsatztaktische Zusammenwirken mit dem Wechselladerfahrzeug berücksichtigt. So sind wasserführende Armaturen und Atemschutzgeräte für eine Staffel im Aufbau untergebracht.
Auf dem folgenden Lichtbild ist das Fahrgestell zu sehen, welches sich aktuell beim Aufbauhersteller in Dissen befindet.

TLF 4000 Fahrgestell

Das aktuelle Tanklöschfahrzeug kann dann mit 36 Jahren Einsatzdienst in den Ruhestand geschickt werden. Im Moment wird nach einer geeigneten Unterbringung gesucht. Sollte dies möglich sein, könnte der Tanker als Traditionsfahrzeug erhalten werden. (Thomas Börner)

05.11.16: Jugendfeuerwehr erfolgreich

Am Samstag den 5. November fand das Sportfest der Jugendfeuerwehren des Landkreises statt. Wie die vergangenen Jahre nahmen wir am Fussballturnier teil.  Die gemeinsame Mannschaft der Bannewitzer und Goppeln-Hänichener Jugendfeuerwehr belegte den 2. Platz vor Borlas. Nur die Jugendfeuerwehr Ruppendorf war noch besser und gewann gegen uns das Finale  um den 1. Platz.
Glückwunsch an unser Team!

   

10 Bannewitzer Kameraden im Brandübungscontainer

Am 9. September 2016 absolvierten 10 Bannewitzer Atemschutzgeräteträger die Ausbildung im Brandübungscontainer am Standort der Hauptfeuerwache Pirna. Dabei wurde wieder auf das richtige einsatztaktische Vorgehen im Brandraum geachtet. Auch die neu beschaffte Einsatzbekleidung hat sich bewährt.

rh16062502rh0029 2

Drehleiterausbildung bei der Stadtteilfeuerwehr Dresden - Niedersedlitz (Wache 10)

Zum Dienst am 11. August waren wir wieder bei der Stadtteilfeuerwehr Dresden Niedersedlitz, zur Drehleiterausbildung, angemeldet.
Diese hat den Dienst in eine Einsatzübung verpackt.
Dabei fuhr unser Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und der "Aushilfseinsatzleitwagen", MTW aus Niedersedlitz zum Einsatzstichwort "Unklare Rauchentwicklung".
Nach wenigen Minuten wurde das Einsatzstichwort auf "Brand-groß" erhöht.
Zur Einsatzübung rückten dann die Drehleiter, das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und das Vorrauslöschfahrzeug der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz nach, sowie das Tanklöschfahrzeug, der Gerätewagen-Wechsellader, das außer Dienst befindliche Einsatzleitfahrzeug (Feuerwehrtrabi) aus Bannewitz und die Schnelle-Einsatzgruppe (SEG) des DRK Dresden.

Durch einen "simulierten" Ausfall der Drehleiter, musste die zu rettende Person über den Leiterpark nach unten gebracht werden.
Die Schwierigkeit dabei war zum Beispiel die geringe Neigung der Leiter.

Wir danken der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz für den schönen Dienst und die Versorgung, sowie der DRK Bereitschaft Dresden für Teilnahme und Hilfe bei der Einsatzübung.

 

Aktuell sind 8 Gäste und keine Mitglieder online

imp   Impressum        kont   Kontakt         lock  Login        admin  Admin